Alle öffentlichen Schulen im Land Brandenburg werden seit Januar 2011 nach vier bis sechs Jahren wiederholt extern evaluiert. Die Schulvisitation hat sich zu einem verlässlichen Instrument der Qualitätssicherung an Schulen entwickelt. In einem standardisierten und transparenten Verfahren werden Informationen zur Einschätzung von 19 Profilmerkmalen erhoben. Die Erkenntnisquellen bilden auch im zweiten Zyklus die Einsicht in relevante Dokumente der Schule, die Interviews mit Vertreterinnen und Vertretern aller Personengruppen der Schulgemeinschaft und die Unterrichtsbeobachtungen.
Zur Einschätzung der Unterrichtsqualität werden zukünftig auch die Wahrnehmungen der Schülerinnen und Schüler einbezogen. Die Schulgemeinschaft ist am Prozess der Qualitätsanalyse aktiv beteiligt. Sie erhält die Möglichkeit der Präsentation des pädagogischen Profils der Schule. Die Schulleitung beschreibt aus ihrer Sicht die Entwicklungen in pädagogischen Schwerpunkten seit der Erstvisitation. Der Bericht wird in der Schulöffentlichkeit ausgewertet und fördert damit die gemeinsame Diskussion über die weitere Entwicklung der Schul- und Unterrichtsqualität.
Die Schulvisitation selbst arbeitet auf der Basis eines intern ausdifferenzierten und extern erfolgreich evaluierten Qualitätsmanagementkonzepts. Das diesbezügliche Leitbild Schulvisitation ist veröffentlicht.
Weitere Informationen finden Sie auf dem Bildungsserver Berlin-Brandenburg (bbb).